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Sonntag, 29. Dezember 2013
Sucht nach Hoffnung
Ok, mal sehen, wie lange ich diesen Blog durchhalte.Seit ich mich selbst mit dem Thema Kinderwunsch als Single beschäftige und besonders, seit ich versuche ihn umzusetzen, lese gerne Blogs von anderen Frauen, die sich damit beschäftigen. (Männer habe ich da noch nicht getroffen, bin für Tipps aber dankbar). Viele dieser Blogs beginnen damit, dass eine Frau nach (mehr oder weniger langen) Versuchen endlich ein Kind bekommt und sie nun den Blog mit Geschichten aus ihrem Single-mit-Kind-Leben füllt. Das macht einerseits Hoffnung, andererseits fühle ich mich nach sechs ergebnislosen Inseminationen dann oft erst recht ziemlich alleine. Ich weiß, dass es auch vielen anderen so geht, aber interessanter Weise fühlen wir uns alle alleine, egal wie viele wir sind. Denn es gibt eben immer auch die, bei denen es schneller geht.
Nun stehen fürs neue Jahr neue Entscheidungen, neue Wege oder auch Nicht-Wege an: Der noch technischere (Invitro), der angesichts meines Alters vielleicht der vernünftigste wäre, aber nicht angesichts meines Geldbeutels. Der am wenigsten technische über die Bechermethode mit einem Spender, der zwar der preisgünstigste ist und im Timing nicht so irrsinnig genau sein muss wie die Insemination (Frisch-Sperma ist im Körper länger haltbar als Tiefkühl-Sperma - brrrr...wollte das jetzt echt jemand wissen?). Gegen Argument: Noch ist kein Spender in Sicht. Und der dritte Weg: der Abschied vom Kinderwunsch. Schwer auch nur zu denken, solange auch noch andere Wege da sind, da sein könnten. Noch suche ich die Hoffnung und noch bin ich süchtig nach ihr, nach dem immer-wieder-denken: diesmal klappts.
Vielleicht wird dies ja auch ein Blog, der bald von Schwangerschaft und Muttersein als Single berichtet. Noch ist die Hoffnung da.

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